|
Besucher seit 22.02.03 |
Darunter fällt beispielsweise: Ihr Arbeitsplatz entfällt, Verwirrungstaktiken,
Beeinträchtigung der Kommunikation, Isolierung, Arbeitsentzug
Man muss versuchen, sich bewusst über die Situation zu stellen, Gefühle von
der Sache zu trennen. Dazu hilft, mit anderen zu reden (Emotion) und sich über
die Sache zu informieren (Wissen). Die Falle, ist, sich immer nur aufzuregen,
Angst zu haben und zu keiner Lösung zu finden. In dieser darf man nicht
dauerhaft bleiben.
Unsichere Situationen erzeugen Stress. Stress kann durch aktives und zielgerichtetes Beschäftigen mit der Situation aufgebrochen werden.
Stress nagt am Selbstbewusstsein. Kollegen sagten zur Nachricht „Ihr Arbeitsplatz entfällt“: „Die Firma hat uns ein neues Projekt „Arbeitsplatzerhalt“ gegeben und das führen wir zum Erfolg.“ Das half ihnen selbstbewusst zu bleiben
Angeschlagenes Selbstbewusstsein macht unsicher. Spätestens hier muss man aus der Isolation heraustreten. Unsicherheit kann aufgebrochen werden, indem man sich mit anderen Kollegen zusammen findet, die die Situation bereits aktiv angegangen sind.
Unsicherheit bewirkt, dass die Situation nicht mehr richtig eingeschätzt wird. Wer jetzt immer noch darauf warten, dass ein anderer die Kartoffeln für einen aus dem Feuer holt, den wird die Situation überrollen. Falsche Einschätzungen führen zu falschen Handlungen. Man unterschreibt einen Aufhebungsvertrag, obwohl man das eigentlich nicht möchte. So weit darf man es nicht kommen lassen...
Deine Rede sei "ja, ja oder nein, nein", heißt es in der Bibel. Damit ist eindeutig
gesagt, dass der Mensch "ja" oder "nein" sagen sollte, kein vielleicht und ich weiß
nicht so recht. Warum? Weil sonst nichts vorwärts geht.
Wenn der Arbeitgeber seine freiwilligen Maßnahmen verkündet, von Muss und Notwendigkeit
spricht, sollte der Arbeitnehmer, beginnen, sich zu fragen, ob das was der Arbeitgeber
möchte, auch ihm nutzt. Wenn nicht, erinnere er sich an das Wörtchen "Nein", das eine
ungeheuere Wirkung hat. Diese eine Wort kann verhindern, dass man seine Existenzgrundlage
verliert. Also, denkt daran, dass es dieses Wort in unserer Sprache gibt. Im Englichen
heißt es "no" (zwecks der Internationalität).
Trotzdem sagen erstaunlich viele "Ja", wenn sie eigentlich "nein" sagen wollen, auch
bei einem Aufhebungsvertrag. Sie
sagen es, weil sie sich nicht trauen "nein" zu sagen. Warum traut ihr euch nicht?
Weil er eine Institution ist? Was habt ihr zu verlieren? Mit einem "ja" verliert ihr
mit Sicherheit eueren Arbeitsplatz.
Der Staubsaugervertreter
hier kann man lernen,
Nein zu sagen
Nur wer euch über den Tisch ziehen will, sagt: "Du musst mir vertrauen. Jemand, dem ihr vertrauen könnt, lässt euch stets die Möglichkeit, seine Aussage zu überprüfen. Dies gilt auch für Freunde, einen Betriebsrat, eine Gewerkschaft oder sonstige Gruppierungen. Der Wolf zieht seinen Schafspelz nie freiwillig aus. Daran erkennt man ihn.