Siemens Stellenabbau 2004




Aktualsierung
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27.05.06:   Layout
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2004 kämpften die 2003 gekündigten Mitarbeiter immer noch um ihren Arbeitsplatz. Es war abzusehen, dass die Kündigungsschutzprozesse erfolgreich für die Arbeitnehmer ausgehen. Die Frage: LAG gewonnen, was nun? stand im Raum. Wie wird Siemens mit den Mitarbeitern umgehen? Auch die Gruppe der von Siemens ausgesonderten Kolleginnen und Kollegen harrten weiter ohne Arbeit aus. Die Gefahr vor Ausgliederung an den Münchner Flughafen mit anschließender Betriebsschließung erzeugt eine beispiellose Solidarität. Die Mitarbeiter wandten sich mit mehrern Offenen Briefen an die Politik. Antwort kam nie, aber die Aktionen und der beispiellose Einsatz des damaligen Betriebsrats hatte zur Folge, dass Siemens dieses Vorhaben fallen ließ. Die Mitarbeiter kamen in Projekteinsatz (PRA) und standen wieder vor einer ungewissen Zukunft. Der Preis für diese letzte Vereinbarung war der erzwungene Wegggang des in der Belegschaft äußerst beliebter Betriebsratsvorsitzenden Heribert Fieber. Zu hoch sei der Preis gewesen, sagten die Betroffen, die Rolle der IG Metall München sehr unrühmlich. Von diesem erzwungenen Weggang des Betriebsratsvorsitzenden hat sich der Betriebsrat bis heute (Mai 2006) nicht erholt.

Die IG Metall befahl Frieden, in einer Zeit, wo die Mitarbeiter immer noch mitten im Kampf um ihre Arbeitsplätze standen. NCI folgte diesem befohlenen Frieden nicht. Seither ist das Verhältnis NCI - IG Metall angespannt.

Details zum Arbeitskampf



Autoren: Inken Wanzek, Christine Rosenboom
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