Tata Consultancy Services (TCS) - 2007




Aktualisierung
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08.12.07    TATA: Cash-flow könnte unter „enormen Druck geraten“
02.12.07    Tätigkeiten für Softwareentwickler / Systemingenieure
02.12.07    Unternehmen, in das die Mitarbeiter übergehen
01.12.07    TCS will in Düsseldorf nur den vertikalen Markt bedienen
01.12.07    Angedachte Kunden in Deutschland
01.12.07    Geschäftsmodell und erforderliche Mitarbeiterprofile
01.12.07    Kollektive und individuelle arbeitsvertragliche Regelungen
01.12.07    Standortfrage
01.12.07    Erhöhte Reisetätigkeit
01.12.07    Noch mehr Sessions und Diskussionen
01.12.07    Widerspruch gegen den Betriebsübergang
25.11.07    Standorte in Deutschland
25.11.07    Fakten müssen nachlesbar sein
22.11.07    Fragen von euch an das NSN- und TCS-Management
16.11.07    Entwicklerarbeitsplätze - indische Konkurrenz
16.11.07    Unverständnis über Ausgliederung
13.11.07    Ausgliederung zu Tata Consultancy Services
13.11.07    Tata Consultancy Services, R&D-Struktur
13.11.07    Tata Consultancy Services, Jobs
12.11.07    Ausgliederung in Düsseldorf?
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InWaChRo-News: Samstag, 08.12.07

TATA: Cash-flow könnte unter „enormen Druck geraten“
Laut Süddeutscher Zeitung wird es in einer Analyse der Credit Suisse als kritisch betrachtet, dass der Cash-flow des TATA-Konzerns in diesem Jahr „unter enormen Druck“ geraten könnte. Ursache ist dabei der Einbruch im Lastkraftwagen-Absatz, einer der Säulen des Konzerns. Die derzeit starke indische Rupie belaste darüber hinaus das Exportgeschäft.

Bis Ende dieses Jahres will die indische TATA Motors Ltd. die zum TATA-Konzern gehört, die Luxuswagenmarke Jaguar von Ford übernehmen. Auch die Marke Land Rover soll an TATA gehen. Jaguar schreibt schon seit Jahren Verluste, Land Rover erwirtschaftete in diesem Jahr einen Gewinn. Der Wert dieser beiden Marken wird auf zusammen 1,2 bis 1,5 Mrd. Euro geschätzt.

Der Cash-flow des TATA Konzerns wird weiter belastet durch die Finanzierung der Übernahme von Jaguar und Land Rover. Der Cash-flow ist eine Kennzahl zur Beurteilung der Finanzkraft, also der Liquidität eines Unternehmens. Ist der notwendige Kapitalbedarf größer als der Cash-flow eines Planungszeitraums, dann muss die Differenz durch Außenfinanzierung (also Kreditaufnahme) und/oder Vermögensauflösung (Verkauf von Vermögenswerten, anderen Bereichen, etc.) finanziert werden.

Dann hoffen wir, dass TATA sich da nicht übernimmt. An der Größenordnung der Übernahme erkennt man deutlich, dass der geplante Übergang der 117 OBS-Mitarbeiter zu TCS nur Peanuts für den TATA-Konzern sind.
(cr)


InWaChRo-News: Sonntag, 02.12.07

NSN-OBS: Tätigkeiten für Softwareentwickler / Systemingenieure
FAQ 31 – “I see myself as a programmer: what is my future? Answer: In general, over time there will be an opportunity for you to increase your participation the beginning and final phases of the development cycle. This means that from our center, there will be a tendency to conduct more requirements extrapolation, specification work, design work, functional and integration testing. We also have a significant demand for people to undertake the first phases of project work at the Dusseldorf centre or on site, partially because of cultural proximity but also because it is always challenging for TCS to commence programs when clients demand which is only possible - due to the limited access of Non-EU-citizens to the regulated employment market - with employees based in Germany.”

Die Softwareentwickler werden bei TCS werden Kundenanforderungen ermitteln, daraus Requirementspezifikationen und den technischen Teil für Kundenangebote (Tender) erstellen. Unter Umständen werden hier auch noch Funktionsspezifikationen geschrieben. Weiter können die Softwareentwickler in der Integration der Systeme beim Kunden und im Service eingesetzt werden. Dies macht auch Sinn in Anbetracht dessen, dass TCS als „Delivery Center“, also Regionalgesellschaft für den deutschen Markt fungieren will. FAQ 48 bestätigt, dass es sich nicht um ein Innovationszentrum, sondern nur um ein Delivery Center handeln wird. Alles andere ist könnte, wollte, sollte…

Wir bezweifeln daher, dass Designspezifikationen in Düsseldorf geschrieben werden und Funktionstest hier ausgeführt werden, da diese Tätigkeiten sinnvollerweise entwicklungsnah in Indien durchgeführt werden müssten, um eine schnelle und auch möglichst fehlerfreie Entwicklung sicherzustellen. Teilt man anders auf, bekommt man einen gewaltigen Kommunikationsoverhead zwischen zwei unterschiedlichen Kulturen, in dem Missverständnisse einfach vorprogrammiert sind.

In FAQ 32 behauptet TCS, dass Systemingenieure im gesamten Entwicklungszyklus arbeiten werden. Dies widerspricht der Antwort zu FAQ 2 und dem Geschäftsmodell von TCS in Deutschland.

Nach FAQ 33 werden Trainer benötigt. Dies ist auch nachzuvollziehen, da diese in der Kundenschulung in Deutschland und ggf. in der Dokumentation eingesetzt werden können.
(cr/iw)


InWaChRo-News: Sonntag, 02.12.07

NSN-OBS: Unternehmen, in das die Mitarbeiter übergehen
FAQ 35 – “… You will be integrated into the existing TCS Deutschland GmbH, the existing company which is in operation for the past 7 years.”

Es gibt drei Unternehmen mit dem Namen Tata Consultancy Services Deutschland GmbH in Deutschland. Da das Unternehmen seit 7 Jahren existiert, muss es sich bei dem Unternehmen, in das die OBS-Mitarbeiter wechseln, um die Tata Consultancy Services Deutschland GmbH mit Sitz in München handeln, die am 07.11.2000 unter Handelsregisternummer HRB134008 ins Handelsregister eingetragen wurde.
(cr/iw)


InWaChRo-News: Samstag, 01.12.07

NSN-OBS: TCS will in Düsseldorf nur den vertikalen Markt bedienen
FAQ 1 – “What sort of centre will this be?
Answer: This will be a Regional Delivery Center, with focus on servicing the Telecom Vertical primarily within Germany but also eventually expanding coverage across Europe.”


In Düsseldorf will TCS ein regionales Lieferzentrum aufbauen, das hauptsächlich in Deutschland den vertikalen Telekom Markt bedienen und sich möglicherweise irgendwann einmal auch auf Europa ausweiten will.

Was ist eigentlich ein vertikaler Markt?
Man unterscheidet zwischen einem vertikalen und einem horizontalen Markt. Der horizontale Markt oder Massenmarkt ist das, was wir gemeinhin als Markt verstehen. Auf diesem Markt werden unterschiedliche Produkte in großer Vielzahl angeboten. Es herrscht eine starke Nachfrage und eine große Konkurrenz. Es müssen immer wieder neue Kunden gewonnen und auch gehalten werden. Der Kunde hat die Möglichkeit, bei Unzufriedenheit zur Konkurrenz auszuweichen. Der Unternehmer kann auf diesem Markt hohe Umsätze erzielen.

Ein vertikaler Markt oder Nischenmarkt ist das absolute Gegenteil des Massenmarktes. Auf einem vertikalen Markt werden Waren und Dienstleistungen aus der Wertschöpfungskette einer bestimmten Branche angeboten. Dabei werden die Waren und Dienstleistungen vom Anbieter werden genau auf den Kunden abgestimmt und nach dessen Vorgaben hergestellt, was die Mitwirkung des Kunden erfordert. Es gibt weder eine starke Nachfrage, noch eine starke Konkurrenz. Das Unternehmen, das auf einem Nischenmarkt operiert ist stark abhängig vom jeweiligen Kunden. Sobald der Auftrag erledigt ist, erfolgen höchstens noch Wartungsarbeiten, dann müssen neue Spezialaufträge gefunden werden. Der Unternehmer kann auf diesem Markt nur kleine Umsätze erzielen.

Die TCS in Düsseldorf wird also stark abhängig sein von Aufträgen von NSN. Wenn NSN der einzige Kunde ist, was dann? NSN wird die Mitarbeiter selbst nicht voll auslasten, sonst würden sie sie ja behalten. Da das Düsseldorfer Zentrum nur Kundenanpassungen von Software machen wird, die in den indischen Entwicklungszentren von TATA entsteht, dann werden in Düsseldorf höchstwahrscheinlich keine 117 Softwareentwickler ausgelastet sein. TCS selbst hat erklärt, dass das Unternehmen keine größere Entwicklungsabteilung in Deutschland aufbauen will. Daher ist ein Personalabbau zu erwarten.
(iw/cr)


InWaChRo-News: Samstag, 01.12.07

NSN-OBS: Angedachte Kunden in Deutschland
FAQ 3 – “What key clients will be served?
Answer: NSN, Telco Operators, Telco Equipment Providers and other Telco Service Providers. Vodafone, Arcor, T Mobile, T-Online, O2, Hutchison, Debitel…. We will also be targeting to win business at some of the leading equipment providers. For non-telecom clients, the list includes many of the German DAX 100 players”


Es handelt sich hier um eine Aufzählung potentieller Kunden, die zudem alle Schlüsselkunden sein sollen. Gerade die Angabe der DAX 100 – Unternehmen deutet jedoch darauf hin, dass es sich hier nur um das Ergebnis eines Brainstormings handelt. Business Plan Niveau hingegen würde erfordern, dass man sich genauere Gedanken darüber macht, welche Zielgruppen man in die engere Auswahl kommen und welche Bedürfnisse diese haben. Zu den DAX 100 –Unternehmen gehören beispielsweise die Commerzbank, Bayer und Lufthansa. Was sollte diese an den TCS Produkten, die in Düsseldorf vertrieben werden sollen, interessieren? Diese Aufzählung macht den Eindruck, dass den Mitarbeitern suggeriert werden soll, dass TCS Düsseldorf ein Unternehmen mit Zukunft ist.

Das TCS-Geschäftsmodell, den vertikalen Markt zu bedienen steht konträr zu dieser lockeren Aufzählung der potentiellen Kunden. Dies wirkt extrem unausgereift.
(cr/iw)


InWaChRo-News: Samstag, 01.12.07

NSN-OBS: Geschäftsmodell und erforderliche Mitarbeiterprofile
FAQ 2 – “What markets will we address? …” Hier geht es um Tätigkeiten wie System Integration beim Kunden, Test, Produkt Outsourcing, …"
FAQ 4 – “What are other career opportunities?
Answer: Within the range of services identified in question 3, there are many classical Delivery Center roles: Quality Management, Bid Management, Documentation Specialists, Marketing and Public Relations, finance and controlling, HR and communications. In addition, we are looking for persons who can join our Delivery Assurance organisation, our Global Consulting Practice, our Telecom Practice (as product, strategy and solutioning specialists).”


Aus dieser Antwort und aus FAQ 2 geht klar hervor, dass TCS in Düsseldorf eine Landesgesellschaft aufbauen will. Diese übernimmt das Marketing, den Vertrieb, die Beratung und die Kundenbetreuung für den deutschen Markt. Bid Manager beispielsweise erstellen je nach Kundenwunsch Angebote, präsentieren diese, koordinieren sie mit den Partnern, verhandeln über diese Angebote, schließen Verträge ab und sorgen dafür, dass sie erfüllt werden.

Eine Landesgesellschaft beschäftigt üblicherweise reine Vertriebsleute, die sich um den Verkauf der Produkte kümmern, technische Vertriebsleute, die mit den Kunden individuelle Konzepte ausarbeiten und sie technisch beraten. Letzteres setzt voraus, dass man in der Lage ist, sich anhand von meist spärlichen Unterlagen in neue Produkte so einzuarbeiten, dass man Kundenfragen kompetent beantworten kann. Darüber hinaus nehmen Landesgesellschaften Probleme, die beim Kunden entstehen, entgegen und versuchen diese, soweit möglich zu beheben (TAC 1). Es handelt sich um Jobs, bei denen eine hohe Kommunikations-, Verhandlungs- und Präsentationsfähigkeit erforderlich ist.

Auch FAQ 6 - “Is a development centre in Germany expensive? ...” stellt klar heraus, dass die Entwicklungstätigkeiten in Indien durchgeführt werden. Die Düsseldorfer Kollegen sollen die Kundenanforderungen entgegen nehmen und für die indischen Entwickler aufbereiten, sodass sie dort umgesetzt werden können. Hier geht es darum, die unterschiedlichen Kulturen unter einen Hut zu bekommen.

Die übergehenden 117 Entwickler haben in der Regel die dafür erforderlichen Hard- und Softskills nicht. Sie müssten umgeschult werden, soweit das geht.
(iw/cr)


InWaChRo-News: Samstag, 01.12.07

NSN-OBS: Kollektive und individuelle arbeitsvertragliche Regelungen
FAQ 7 – “What happens to my personal conditions? ... Any rights resulting from a collective bargaining agreement will be transferred to the individual contract level between the employment parties and while be regarded as an individually agreed condition between the employment parties….
Even after that period any change of the conditions would have to be made consensually between the contract parties and could only be made one-sided by the company because of a legally strong and acceptable reason. ”


Aus dem ersten Teil dieses Statements geht hervor, dass TCS nicht tarifgebunden ist und der TCS-Betrieb mit 25 Mitarbeitern, in den die 117 OBS-Mitarbeiter unseres Wissens integriert werden sollen, keinen Betriebsrat hat. Euer bisheriger Betriebsrat nimmt ein Übergangsmandat wahr, das spätestens nach sechs Monaten endet. In dieser Zeit solltet ihr einen neuen Betriebsrat wählen, ihr werdet ihn brauchen.

Der zweiten Teil des Statements legt die Vermutung nahe, dass die Mitarbeiter spätestens nach einem Jahr neue Arbeitsverträge vorgelegt bekommen. Die individuellen Arbeitsbedingungen sind durch §613a BGB nicht geschützt. Wenn die Mitarbeiter einen neuen Vertrag unterschreiben, ist die Schutzklausel von einem Jahr ausgehebelt.

Die Aussage „could only be made one-sided by the company because of a legally strong and acceptable reason” ist nicht ganz richtig. Die Firma kann eine Änderungskündigung aussprechen oder tarifvertragliche Regelungen, die in die individuellen Verträge eingegangen sind wie einen Tarifvertrag kündigen. Gleiches gilt für die Regelungen aus Betriebsvereinbarungen, soweit sie nicht durch Zeitablauf beendet werden.
(cr/iw)


InWaChRo-News: Samstag, 01.12.07

NSN-OBS: Standortfrage
Nach FAQ 12 sind keine Versetzungen von Düsseldorf weg vorgesehen. Nach FAQ 15 zieht TCS in Erwägung, den Betrieb ins Düsseldorfer Umland zu verlegen. Dies könnte über eine Betriebsschließung laufen. Auf diesem Weg kann man die Mitarbeiter mitnehmen, die man behalten will und die anderen los werden (Wer unser Buch gelesen hat kennt das Beispiel Dachauer Papierfabrik).
(iw/cr)


InWaChRo-News: Samstag, 01.12.07

NSN-OBS: Erhöhte Reisetätigkeit
FAQ 9 – “Do you have a company car policy?” und FAQ 10 – „Describe your travel policy! … Because TCSers are often underway, …“ weisen darauf hin, dass eine erhöhte Reisetätigkeit innerhalb Deutschlands zu den einzelnen Kunden erforderlich sein wird. Darüber hinaus dürften Flüge nach Indien anstehen, die in der Economy Class zu absolvieren sind.
FAQ 21 – „Can I move to another country? …Mobility is encouraged at TCS.“ Das heißt, auch ein Umzug in ein anderes Land ist möglich.
(cr/iw)


InWaChRo-News: Samstag, 01.12.07

NSN-OBS: Noch mehr Sessions und Diskussionen
FAQ 11 – “What are the career opportunities/advancement? Answer: This depends on skills, competencies and personal ambition. It will be a constant discussion during your integration into TCS and will begin in the "Getting to Know One Another" sessions. Subsequent discussions will take place when people have better understood the opportunities at TCS and the directions for the Center.”

Dies deutet darauf hin, dass die Mitarbeiter genau beobachtet und häufigen Mitarbeitergesprächen unterzogen werden, bis eine neue Tätigkeit für sie gefunden ist, oder sie entnervt die Firma verlassen. Auch jetzt schon macht sich TCS ein Bild von den Fähigkeiten der Mitarbeiter, indem TCS-Manager mitten zwischen den OBS-Kollegen sitzen und diese auch Einzelgesprächen unterziehen.
(iw/cr)


InWaChRo-News: Samstag, 01.12.07

NSN-OBS: Widerspruch gegen den Betriebsübergang
FAQ 16 – “You may decide to reject the move in which case you will need to follow a "transfer rejection process" as defined by NSN. Pursuant to Sec. 613a BGB any employee rejecting the transfer of his employment relationship bears the risk of being made redundant by the seller.”

Wir wissen ja, dass die Unternehmen sehr viel Einfluss auf die Gesetzgebung nehmen, aber der Widerspruch gemäß §613a BGB wurde nicht von NSN definiert. Hier gilt natürlich auch das bereits Gesagte zum Widerspruch gegen den Betriebsübergang.

Achtung:
Um beurteilen zu können, ob nach einem Widerspruch Abfindungen möglich sind oder welche Chancen ihr auf den Erhalt eures Arbeitsplatzes bei NSN habt, muss sich endlich mal einer von euch aufraffen, den derzeit gültigen Interessenausgleich / Sozialplan zu schicken. Anonyme Zuschriften mit der Frage, ob wir ihn schon haben und was wir davon halten, können wir natürlich nicht beantworten. Also noch mal: wir haben ihn nicht. Schickt ihn uns! Der Arbeitgeber schickt ihn sicherlich nicht.
(cr/iw)


InWaChRo-News: Sonntag, 25.11.07

NSN-OBS: Standorte in Deutschland
Das Unternehmen Tata Consultancy Services Deutschland GmbH mit Firmensitz Frankfurt am Main wurde am 16.11.1991 mit der Handelsregisternummer HRB 34240 ins Handelsregister eingetragen. Das Stammkapital des Unternehmens beträgt 76.700 Euro. Es beschäftigt derzeit zwischen 101 und 250 Mitarbeiter und hat einen Umsatz von 10-20 Mio. Euro.

Am 4.10.1994 wurde ein weiteres Unternehmen Tata Consultancy Services Deutschland GmbH in Hamburg gegründet und ins Handelsregister (HRB55690) eingetragen. Als Zweigniederlassung wurde schließlich am 07.11.2000 eine dritte Firma gleichen Namens in München gegründet und mit der Handelsregisternummer HRB134008 ins Handelsregister eingetragen. Diese drei Unternehmen machen in Deutschland mittlerweile einen Umsatz von insgesamt 100 Mio. Euro.

Im April 2005 sagte der für Europa zuständige Vizepräsident von TCS, Natarajan Chandrasekaran, zur FTD, TCS werde ab 2005 auch in Deutschland Software entwickeln. Es würden in Düsseldorf, Stuttgart und Walldorf drei neue Standorte eröffnet werden. Zwei dieser Standorte sollen Vertriebsbüros werden, an einem werde TCS auch Programmierer beschäftigen, so Chandrasekaran weiter. Bislang betrieb der Konzern ausschließlich Verkaufsbüros in Deutschland. In Deutschland ist TCS laut der Consulting-Firma Gartner Inc. heute mit 300 Mitarbeitern aktiv an den Standorten in Frankfurt, Düsseldorf, München, Stuttgart, Hamburg und Walldorf. Walldorf ist Hauptsitz der SAP. Es liegt nahe, zu vermuten, dass TCS Auftragsarbeiten für SAP durchführt. Der Düsseldorfer TCS-Betrieb hat bisher 25 Mitarbeiter, die möglicherweise Serviceleistungen für SAP in Düsseldorf erbringen. Nach der Integration der 117 OBS-Mitarbeiter ist der Betrieb mit 142 Mitarbeitern nicht sehr groß.

Um die Tür zum deutschen Markt aufzustoßen, plante TCS damals auch die Übernahme deutscher Konkurrenten. "Ein Zukauf wäre für uns perfekt, wenn er eine Lücke füllt", sagte Chandrasekaran. "Die personellen Ressourcen haben wir. Was wir brauchen, sind vor allem ein Kundenstamm und lokale Wirtschaftskenntnisse."

Obwohl Softwareentwickler in Indien billiger arbeiten als in Osteuropa, hat sich, so TCS, in der Praxis die Aufgabenteilung als die beste Variante erwiesen: Ein kleiner Teil der Experten arbeitet "nearshore" in Kundennähe, der Großteil "offshore" in Indien. "Wir schauen uns aber auch andere mögliche Standorte für solche Nearshore-Zentren an, zum Beispiel in Rumänien, Polen und Rußland", sagte Chandrasekaran.

Bei der Übernahme der OBS-Kollegen in Düsseldorf, dürfte es TCS also wohl weniger um die 117 neuen Mitarbeiter, als vielmehr um die versprochenen Aufträge von NSN gehen.
(cr)


InWaChRo-News: Sonntag, 25.11.07

NSN-OBS: Fakten müssen nachlesbar sein
Der Betriebsrat hat am Donnerstag in einer Betriebsversammlung über den jetzigen Stand informiert und erste Fragen der Mitarbeiter beantwortet. TCS-Manager führen derzeit Gespräche mit den vom Betriebsübergang betroffenen Mitarbeitern. Ziel dieser Gespräche ist, zu prüfen ob die Qualifikationen der Mitarbeiter zum Geschäftsmodell von TCS passen. Was mit den Mitarbeitern passiert, deren Qualifikationen nicht dazu passen, ist uns nicht bekannt. Darüber hinaus sitzen Manager von TCS in drei Büros zwischen den Mitarbeitern in Düsseldorf, um Fragen zu beantworten und halten wöchentliche Q&A-Sessions ab.

Was die Mitarbeiter jedoch bisher nicht bekommen, sind nachprüfbare Informationen in schriftlicher Form. Vor den geplanten Betriebsübergängen, die der Vorbereitung des Joint Ventures Nokia Siemens Networks dienten, veröffentlichten sowohl Siemens als auch Nokia umfangreiche FAQs, informierten ständig über den aktuellen Stand und das geplante Joint Venture. Im Fall des Übergangs zu TCS findet man im NSN-Intranet jedoch nur einen lapidaren Artikel mit der Absichtserklärung, OBS in Düsseldorf an TATA transferieren zu wollen.

Wo sind die nachlesbaren, nachprüfbaren Fakten zu diesem geplanten Betriebsübergang?
Wo sind die Fakten über das Unternehmen nachzulesen, in das die Mitarbeiter übergehen sollen?
Wo sind die schriftlichen Informationen darüber, welche Arbeitsbedingungen die Mitarbeiter erwarten?
Wo sind die nachlesbaren Informationen, anhand derer die Mitarbeiter ihre Zukunftsaussichten bei TCS abschätzen können?

Was würdet ihr tun, wenn ihr ein Auto kauft? Würdet ihr euch mit dem Verkäufer, der in Verkaufsgesprächen hervorragend geschult ist (euch also tot redet), mündlich über das Modell, den Preis, die Ausstattung einigen und den Vertrag unbesehen unterschreiben? Oder würdet ihr nicht vielmehr darauf bestehen, dass alle Details, angefangen vom genauen Modell, dem Rabatt auf den Neupreis, bis hin zur Farbe und welches Autoradio einzubauen ist, im Vertrag festgehalten werden? Würdet ihr diesen Vertrag vor Unterzeichnung nicht eingehend prüfen, ob die vorher mündlich zugesagten Leistungsmerkmale im Vertrag auch alle enthalten sind - und zwar ohne Aufpreis? Würdet ihr nicht, sobald das Auto zur Abholung bereit ist, genauestens prüfen, ob die im Vertrag vereinbarten Leistungen auch eingehalten wurden, bevor ihr zahlt?

Warum sollt ihr euch also auf diesen Betriebsübergang einlassen, wenn ihr keine vorherigen schriftlichen Informationen bekommt, die ihr in Ruhe und ohne Zeitdruck nachprüfen könnt? Immerhin soll der Betriebsübergang am 1.1.2008 stattfinden und sowohl NSN als auch TCS muss diese Informationen bereits jetzt haben. Wenn sie sie jetzt noch nicht haben, existiert kein vernünftiges Geschäftsmodell und der Betriebsrat müsste fordern, den Transfer zu verschieben.

Wenn das Geschäftsmodell ordentlich ist, die Bonität der Firma sichergestellt ist und nicht geplant ist, die Aufgaben der OBS-Mitarbeiter in die bestehenden Entwicklungszentren von TCS nach Indien zu verlagern, warum kann das dann nicht in schriftlicher Form kommuniziert werden?

Solange keine verbindlichen schriftlichen Aussagen über den Betriebsübergang und den neuen Arbeitgeber vorliegen, müssen die betroffenen OBS-Mitarbeiter vom worst-case ausgehen. Mündliche Aussagen sind immer unverbindlich. Im Zweifelsfall könnt ihr euch auf nichts davon berufen, genauso wenig wie bei mündlichen Vereinbarungen mit eurem Autohändler. Der Übergang von Radio Access zu Wipro scheiterte an der Weigerung der Mehrzahl der Mitarbeiter, den Übergang mitzumachen. Ohne substantielle schriftliche Informationen könnte auch der Übergang zu TCS scheitern.
(cr)


InWaChRo-News: Donnerstag, 22.11.07

NSN-OBS: Fragen von euch an das NSN- und TCS-Management
NSN plant, 117 Entwickler von Operations and Business Software (OBS) in Düsseldorf zum indischen Konzern TCS Consultancy Services (TCS) zum 1.1.2008 ausgliedern. Die betroffenen Kollegen sind ehemalige Nokia- Mitarbeiter und befinden sich in der NSN Deutschland GmbH. Die ehemaligen Siemens-Mitarbeiter befinden sich jedoch in der NSN GmbH & Co. KG.

Der Kündigungsschutz bis 30.9.2009 gilt also nicht für die ehemaligen Nokia-Kollegen. Bei einem Widerspruch gegen den Betriebsübergang müssen die Kollegen daher mit einer betriebsbedingten Kündigung rechnen.

Es wurde von TCS klar gesagt, das man kein großes Entwicklungszentrum in Deutschland aufbauen möchte. Für eine Indische Firma mache es wenig Sinn nach Deutschland zu kommen um hier R&D Aktivitäten aufzubauen. Man muss also damit rechnen, dass TCS durch NSN lediglich ihren Marktanteil in Europa ausbauen will, aber im Grunde nicht an der deutschen Entwicklungsmannschaft interessiert ist. Der Deal könnte sein: NSN öffnet die Türen für den Partner TCS und dieser übernimmt dafür (evtl. verbunden mit einer Mitgift) die Mitarbeiter von NSN.

Stellt bitte dem NSN- oder TCS-Management folgende Fragen und gebt diese Fragen auch eurem Betriebsrat. Dieser hat das Recht diese Informationen zu bekommen und muss die Antworten an euch weiter geben:
  1. Wird es sich um ein neues Unternehmen im TCS-Konzern handeln oder werden die Mitarbeiter in ein bestehendes Unternehmen eingegliedert?
  2. Werden die übergehenden Mitarbeiter in einen eigenen Betrieb ausgegliedert oder in einen bestehenden Betrieb integriert?
  3. Wie ist die finanzielle Ausstattung der neuen Firma? Wie soll bei einem Unternehmen, das nur 117 Entwickler beschäftigt, die Bonität sichergestellt werden?
  4. Gibt es einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag zwischen dem neuen Unternehmen und TCS? Wie lange läuft dieser, kann er gekündigt werden?
  5. Wie sieht das Geschäftsmodell aus?
    Wer macht die Auftragsakquise?
    Wie sieht die Tätigkeit der Mitarbeiter aus?
    Wenn sie nicht weiter als Entwickler eingesetzt werden können, wie sieht es dann mit der Weiter- und Ausbildung aus?
    Welche Folgeprojekte wird es geben, wenn die bestehenden Aufgaben abgewickelt sind?
  6. Ist geplant, die Aufgaben in die bestehenden Entwicklungszentren nach Indien zu verlagern und anschließend die Firma in Deutschland zu schließen?
  7. Wie viele Entwickler bleiben im Düsseldorfer Betrieb bei der NSN Deutschland GmbH beschäftigt? Aus wie vielen Betrieben besteht die NSN Deutschland GmbH in Düsseldorf und wie verteilen sich die Entwickler auf diese?
Der Betriebsrat kann und sollte auch zusätzliche Fragen stellen. Zur Anregung kann der Fragenkatalog hier herunter geladen werden.

Um die Lage genauer einschätzen zu können, benötigen wir den für euch gültigen Interessenausgleich/Sozialplan (IA/SP) und das Unterrichtungsschreiben zum Betriebsübergang, sofern ihr es schon habt, sowie die Antwort auf obige Fragen.

Erst dann können wir einschätzen, ob vom BAG anerkannte Widerspruchsgründe für den Betriebsübergang vorliegen und welche Chancen ihr habt, gegen eine eventuelle betriebsbedingte Kündigung zu klagen bzw. ob ihr alternativ mit einer Abfindung gehen könnt.
(iw/cr)


InWaChRo-News: Freitag, 16.11.07

NSN-OBS: Entwicklerarbeitsplätze - indische Konkurrenz
Tata Consultancy Services (TCS) mit Sitz in Indien möchte Deutschland als Basis benutzen, um eines der zehn größten IT Unternehmen in Europa zu werden, sagte der stellvertretende Vorsitzende Natarajan Chandrasekaran Anfang Oktober, ohne jedoch einen Zeitrahmen anzugeben..

Was bedeutet dies für die Entwickler, die zum 01.01.2008 zu Tata Consultancy Services übergehen sollen? Ist durch diese Expansionsbestrebungen von Tata ihr Arbeitsplatz in Deutschland gesichert?

Um diese Frage zu beantworten, lohnt es sich einen Blick nach Indien zu werfen. Fast jeder dritte Software-Ingenieur weltweit ist heute Inder (Stand 2006). Der Vorsprung des Westens wird zunehmend kleiner. Indische Software-Ingenieure sind "nicht besser, aber generell jünger und flexibler, und sie wollen erfolgreich sein", sagen Georg Kniese und Martin Prinz, die gemeinsam Geschäftsführer von SAP Labs India sind. Das Durchschnittsalter der Ingenieure liegt bei 27 Jahren. Darüber hinaus sind sie bedeutend kostengünstiger. Georg Kniese zahlt einem Software-Ingenieur in Bangalore etwa 12.000 Euro Bruttogehalt im Jahr. In Deutschland wird bei SAP das Vier- bis Fünffache verlangt.
(Quelle: Informationen zur politischen Bildung,Nr. 296, herausgegeben von der Bundeszentrale für politische Bildung, Olaf Ihlau, "Vom Spinnrad zur Hightech-Spitze", in: ders. ‚Weltmacht Indien (Schriftreihe der bpb Bd. 558), Bonn 2006, S. 18ff.)

TCS IT hat zurzeit einen Umsatz von 100 Mio. Euro in Deutschland. Wenn man von einer fiktiven Marge von 4 Prozent ausgehen würde, dann hätte TCS IT einen Gewinn von 4 Mio. Euro in Deutschland. Bei einem Gehalt vom 65.000 Euro Brutto pro Mitarbeiter bräuchte TCS IT allein für die Gehälter der 117 übergehenden OBS-Mitarbeiter einen Gewinn von 7,6 Mio. Euro. Sie müssten also ihren Umsatz verdoppeln, nur um die Gehälter zu zahlen. Würde TCS stattdessen 117 Inder beschäftigen, dann würde vom Gewinn 1,4 Mio. Euro für die Gehälter zu zahlen sein. Dann hätte TCS vom Gewinn immer noch 2,6 Mio. Euro übrig.

Wenn wir uns diese Realität ansehen, dann stellt man sich unwillkürlich die Frage, warum sollte ausgerechnet eine indische Firma, die weit kostengünstiger in Indien entwickeln kann, in Deutschland entwickeln? Nur, um den deutschen Entwicklungsingenieuren einen dauerhaften Arbeitsplatz zu geben? Dies erscheint eher unwahrscheinlich.

Tata möchte in Europa Fuß fassen, um hier die Märkte zu bedienen und Gewinn zu machen. Dieser Gewinn maximiert sich, wenn die Entwicklungen wie bisher kostengünstig in Indien vorangetrieben werden und die Produkte in Europa abgesetzt werden. Die Korrelation, Tata schaut sich auf dem deutschen Markt um und sichert damit Arbeitsplätze, dürfte sich als falsch erweisen. Es wäre grotesk, wenn ausgerechnet eine indische Firma beabsichtigt, deutsche Arbeitsplätze zu retten, und das, wo die Deutschen nach China und Indien gehen.
(iw)


InWaChRo-News: Freitag, 16.11.07

NSN-OBS: Unverständnis über Ausgliederung
"Die Ausgliederung von NSN-OBS zu Tata Consultancy Services (TCS) trifft am Düsseldorfer Standort auf völliges Unverständnis der betroffenen Mitarbeiter", schrieb ein Kollege an NCI. Für die Düsseldorfer Kollegen ist es unbegreiflich, dass NSN zwei strategisch wichtige Projekte durch die Ausgliederung gefährdet. "Es ist die Rede vom Sterben zweier für NSN strategisch wichtiger Projekte", so ein Kollege. Die Kernkompetenz, so der Mitarbeiter weiter, liege in Düsseldorf und dürfte nach der Ausgliederung in der jetztigen Form nicht mehr zur Verfügung stehen. Betroffen davon seien Netzmanagement Lösungen für verschiedene Netzwerktypen.
(iw)


InWaChRo-News: Dienstag, 13.11.07

NSN-OBS: Ausgliederung zu Tata Consultancy Services
NSN plant, 117 Mitarbeiter von Operations and Business Software (OBS) in Düsseldorf zum indischen Konzern Tata Consultancy Services (TCS) ausgliedern. Der Vertrag ist noch nicht unterzeichnet. Die übergehenden Mitarbeiter sind ausschließlich in der Entwicklung beschäftigt. Alle Kundenbezogenen Aufgaben verbleiben bei Nokia Siemens Networks. Der Betriebsübergang soll am 1.1.2008 stattfinden.

Die betroffenen Mitarbeiter wurden gestern mit Bussen an ihrem Standort abgeholt und zum Lindner Hotel gefahren. Dort wurden sie darüber informiert, dass sie zu TCS ausgegliedert werden sollen. TCS hat sich auf dieser Veranstaltung bereits vorgestellt.

Die übergehenden Mitarbeiter sollen zunächst Aufträge von OBS bearbeiten und anschließend neue Projekte und Aufgaben für TCS übernehmen. Dies sagt NSN im Intranet. Wir bezweifeln, dass diese neuen Projekte und Aufgaben an die Mitarbeiter in Deutschland vergeben werden, da entsprechende Themen ausschließlich in den TCS Innovation Labs in Indien bearbeitet werden. Es gibt keinerlei Hinweise, dass TCS die Absicht hat, sich auf dem europäischen Markt zu verstärken und hier in Deutschland dauerhaft ein neues TCS Innovation Lab einzurichten. Auf alle Fälle wird dieser Bereich nach dem Übergang abhängig sein von den Entscheidungen, die in Indien fallen.
(iw/cr)


InWaChRo-News: Dienstag, 13.11.07

NSN-OBS: Tata Consultancy Services, R&D-Struktur
Tata Consultancy Services hat gegenwärtig 19 R&D-Zentren, die sich TCS Innovation Labs nennen. Diese führen Auftragsentwicklungen durch und verteilen sich auf vier Länder, Indien, USA, Australien und Großbritannien. In Deutschland gibt es keines. Die meisten R&D-Zentren befinden sich in Indien und jedes TCS Innovation Lab ist spezialisiert auf ein bestimmtes Gebiet:

(cr/iw)


InWaChRo-News: Dienstag, 13.11.07

NSN-OBS: Tata Consultancy Services, Jobs
Wir haben keine Jobs gefunden, die Tata Consultancy Services in Deutschland ausschreibt. Es ist lediglich möglich, eine Initiativbewerbung an eine für Europa ohne Großbritannien einheitliche E-Mail-Adresse zu schicken.

Entwicklerjobs werden ausschließlich für Indien angeboten. Es steht aber nicht dabei, wie viele, was genau für welchen Job erforderlich ist und welche Konditionen einen Bewerber erwarten.
(cr/iw)


InWaChRo-News: Montag, 12.11.07

NSN-OBS: Ausgliederung in Düsseldorf?
In Düsseldorf ist ein Betrieb der NSN Deutschland GmbH, in der sich die ehemaligen Nokia Networks-Mitarbeiter befinden. Es kursieren verstärkt Gerüchte darüber, dass die OBS R&D-Einheit zu TietoEnator, Wipro oder IBM ausgegliedert werden soll. Davon betroffen sind 300 bis 350 Mitarbeiter. Teilt uns bitte Details mit, sobald sie euch bekannt werden, damit wir diese für euch analysieren können.
(iw)




Autoren: Inken Wanzek, Christine Rosenboom
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