Betriebsübergang Beispiele
Widerspruch ja oder nein?
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Betriebsübergang
Für die Entscheidung der Mitarbeiter für oder gegen einen Betriebsratswiderpruch ist es
von entscheidender Bedeutung, in welchem Unternehmen sein Arbeitsplatz voraussichtlich
am längsten gesichert ist. Im Folgenden sind die Aussichten im Falle eines Kündigungsschutzprozesses
in den unterschiedlichen Varianten eines Betriebsübergangs aufgeführt.
Übergang in einen anderen Betrieb des gleichen Unternehmens
Dies stellt keinen Betriebsübergang dar, da kein Eigentümerwechsel vorliegt. Die
Rechte der Mitarbeiter bleiben erhalten.
Übergang in einen bestehenden Betrieb eines anderen Unternehmens
Dies ist ein Betriebsübergang, da ein Eigentümerwechsel vorliegt. In diesem Fall
haben die Mitarbeiter die größten Chancen, das es sich nicht um eine Ausgliederung
zur Entsorgung handelt.
Integration in einen eigenen Betrieb eines anderen Unternehmens
Hier kann der neue Arbeitgeber den Betrieb leicht schließen, wenn das Geschäft mit
dem eingekauften Betrieb nicht wie erwartet läuft. Im Falle eines solchen Konstrukts
muss der Mitarbeiter genau über den neuen Arbeitgeber recherchieren und auf Basis
dieser und anderer Daten entscheiden, ob er dem Betriebsübergang widersprechen will
oder nicht.
Integration in ein eigenständiges Unternehmen mit nur einem Betrieb
In einem solchen Fall in der Betrieb und das Unternehmen, in das die Mitarbeiter
übergehen nur unter einem Konzerndach aufgehängt. Die Entsorgung der Mitarbeiter ist
hier sehr einfach, wenn das Geschäft nicht wie erwartet läuft. Hier müssen Arbeitnehmer
sehr genau über den neuen Arbeitgeber recherchieren und auf Basis
dieser und anderer Daten entscheiden, ob sie dem Betriebsübergang widersprechen wollen
oder nicht.
Mitarbeiter widerspricht dem Betriebsübergang
In diesem Fall verbleibt der Mitarbeiter im alten Unternehmen, mit dem er zwar ein
Arbeitsverhältnis, aber keinen Arbeitsplatz mehr hat.